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02. Dezember 2020 - Wilhelmshaven

Kirche investiert 6,2 Millionen in Cäcilienschule

Fertigstellung des neuen Klassentrakts in Sicht

Der neue Klassentrakt des kirchlichen Gymnasiums Cäcilienschule nähert sich der Fertigstellung, die Baugerüste sind gefallen. Im Frühjahr 2021 soll die Einweihung erfolgen. 6,2 Mio. Euro hatte der Kirchensteuerrat des Offizialatsbezirks Oldenburg für die Baumaßnahme am Herderweg bewilligt. „Es ist für uns seit einigen Jahren die größte Einzelinvestition“, betont Uwe Kathmann, Vorstand der bischöflichen Schulstiftung St. Benedikt mit Sitz im südoldenburgischen Vechta. „Wir freuen uns sehr, den Schulstandort Wilhelmshaven damit weiter stärken zu können.“

Der neue Klassentrakt der CäcilienschuleGroßansicht öffnen

Die Fertigstellung des neuen Klassentrakts der Cäcilienschule ist in Sicht.

Der nicht mehr sanierungsfähige Vorgängerbau war 2018 abgerissen worden. In dem neuen Gebäude werden zwölf Klassenräume, zwei Differenzierungsräume, zwei großzügige Fachräume für Musik und ein Bereich für Mensa bzw. Aula untergebracht. Bei ihrer Ausstattung haben ein Planungsteam der Schule, Vertreter der Schulstiftung und des Bischöflich Münsterschen Offizialates auf Nachhaltigkeit, ein frisches Farbkonzept und ergonomische Anforderungen für immer größer werdende Schülerinnen und Schüler geachtet. Statt Kreidetafeln und Beamern werden in jedem Raum interaktive Bildschirme aufgestellt und neuste Audio- und Videotechnik installiert. Die Fertigstellung des Gebäudes hatte eigentlich schon zum Beginn des laufenden Schuljahres erfolgen sollen. Doch Probleme bei Materiallieferungen und ein Corona-konformes Hygienekonzept, das die Handwerker räumlich voneinander trennt, hatten eine mehrmonatige Verzögerung verursacht, sagt Architekt Michael Otto vom Oldenburger Architekturbüro g+h Architekten henckel + otto partG mbB.

Im Zuge der Baumaßnahme wird im kommenden Jahr für weitere 600.000 € ein zentraler Schulinnenhof entstehen. Auf 1.700 qm vermittelt er einen modernen offenen Campuscharakter mit viel Grün. Mit dem neuen Gebäude, dessen Aula im Erdgeschoss die Möglichkeiten bietet, bei Veranstaltungen durch Öffnung der Türen auch den Außenbereich mit einzubeziehen, bekommt die Schule das lang ersehnte "Forum". „Von einer solchen Möglichkeit haben wir schon seit unserem ersten Schulbesuch in Rom 2016 geträumt. Nun wird dieser Traum endlich wahr,“ freut sich Schulleiter Oberstudiendirektor Günter Barkam. „Für unsere 700 Schülerinnen und Schülern erhalten wir damit einen zentralen Treffpunkt und Veranstaltungsort."

Ludger Heuer