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30. September 2016 - Vechta

BBS Marienhain lebt Inklusion: „Jeder darf sein, wie er ist!“

Aktionswoche zum Thema Inklusion endet mit einer Abschlussveranstaltung in der Universität Vechta

Nach einer Woche im Zeichen der Inklusion unter dem Motto „Vielfalt – ein Leben lang“ sind die Schüler und Schülerinnen der BBS Marienhain zu richtigen Experten geworden. Durch verschiedene Workshops sammelten sie neue Erfahrungen und Eindrücke, die sie in einer Podiumsdiskussion in der Universität Vechta vorstellten.

Schülerinnen der BBS Marienhain
Schülerinnen der BBS Marienhain

Eindruck von der Abschlussveranstaltung

Statt der sonst so ruhigen Lernatmosphäre in der Sozialassistenten, Erzieher, Altenpfleger und Heilpädagogen ausgebildet werden, stand im und außerhalb des Schulgebäudes in der vergangenen Woche alles auf dem Kopf. 

Zum Abschluss einer erfolgreichen Aktionswoche fand in der Universität Vechta eine Veranstaltung statt, in der die zentralen Thesen der Workshops vorgestellt wurden. Moderiert wurde das Ganze von Stephan Trillmich, der als Vertreter des Offizialats Vechta anwesend war. Als Experte zum Thema Inklusion nahm Paul Sandmann, der Leiter des Jugendtreffs in Lohne teil. Des Weiteren wurde auch das Kollegium der BBS Marienhain durch Tanja Bruns, Schwester Ethel-Maria und Wiebke Range vertreten. Auch die Schülerschaft kam durch ihre Sprecherinnen Natalie Walter und Cherrin Fusshöller zu Wort.

Bei der Abschlussveranstaltung an der Universität Vechta, präsentierten alle Workshops der Aktionswoche, mit Hilfe individuell gestalteter Würfel, ihre Erkenntnisse der vergangenen Woche.
Besonders der Würfel aus der Gruppe „Jeder Mensch ist ein Kronenträger“, kam während der Podiumsdiskussion immer wieder zur Sprache.

So spiegelte Schwester Ethel Maria am Ende der Diskussion wider, dass Gott Tiere geschaffen habe, die laufen und schwimmen,  es aber auch Tiere gebe, die diese Fähigkeiten nicht besitzen, dafür aber fliegen können. Anhand dessen wird deutlich, dass jedem Lebewesen individuelle Stärken zugeschrieben werden und somit jeder seine eigene „Krone“ zu tragen habe. Durch die einzelnen, aber individuellen „Kronen“  werden dennoch Gemeinsamkeiten sichtbar.

Auch Herr Prof. Dr. F. Bölsker vom Offizialat Vechta griff das Bild der „Krone“ in seiner Abschlussrede nochmals auf und betonte, dass jeder Mensch nicht nur Akteur, sondern auch Adressat für „Inklusion“ sei, denn jeder Mensch sei inklusionsbedürftig.

„Inklusion sei keine vorgegebene Regelung, sondern fange bei jedem persönlich an“, äußerte Natalie Walter als Fazit zur vergangenen Aktionswoche. Demnach müsse zunächst die Haltung jedes einzelnen in Bezug auf „Inklusion“ verändert werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass alle Schülerinnen und Schüler der BBS Marienhain mit dem „Virus der Inklusion“ infiziert sind, wodurch neue Wege und Türen  geöffnet werden.

Der Bericht wurde im Rahmen eines Workshops geschrieben, von: Eva Feldhaus, Lisa Hannöver, Maike Vinke, Denise Niemann, Anna-Lena Köneke, Katharina Goda, Sarah Unland, Louisa Heese, Steffen Ossenbeck, Sarah Ortmann.

Pressestelle Bischöflich Münstersches Offizialat