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04. Juni 2019

Experimento

Siemens Stiftung und Ratsgymnasium Osnabrück stärken Naturwissenschaften an Schulen in Südoldenburg

13 Kollegen aus 6 Schulen treffen sich zur Fortbildung in der Marienschule

Die Siemens Stiftung engagiert sich in ihrem Arbeitsgebiet Bildung und mit ihrem internationalen Bildungsprogramm Experimento I10+ für eine Stärkung des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts. Dazu trafen sich am gestrigen Dienstag 13 Kolleginnen und Kollegen aus 6 verschiedenen Schulen in der Marienschule Cloppenburg.

Kern des speziell für Erziehungs- und Lehrkräfte entwickelten Bildungsprogramms ist die Förderung der alltags- und lehrplanorientierten Durchführung von Versuchen rund um die Bereiche Energie, Umwelt und Gesundheit. Die Fortbildung führt das Experimento-Zentrum Osnabrück der Siemensstiftung durch, welches am Ratsgymnasium Osnabrück angesiedelt ist. Den Schulen werden anschließend Experimentiermaterialien und -anleitungen zur Verfügung gestellt. Die teilnehmenden Lehrkräfte kommen von Oberschulen aus dem Raum des Südoldenburger Münsterlandes.

Ansgar Koch und Dr. Jürgen Nagel-Volkmann vom Experimento-Zentrum Osnabrück erklären: „Die Siemens-Stiftung und die teilnehmenden Schulen verfolgen das gleiche Interesse: einen Unterricht, der sich am Alltag der Schüler orientiert und über diesen hinausgeht. Die Kinder und Jugendlichen sollen naturwissenschaftliche-technische Sachverhalte selbst erforschen und reflektieren sowie ihr Wissen zu globalen Herausforderungen weiterentwickeln. Entsprechend gibt es ein großes Interesse der Schulen, Experimento in ihrem Unterricht zu integrieren und wir hoffen, auch im nächsten Schuljahr eine Fortbildung anbieten zu können.“

Experimento I 10+ wurde von der Siemens Stiftung gemeinsam mit unabhängigen Didaktikern und Pädagogen entwickelt. Die Arbeitsanleitungen und Experimentiermaterialien können bis zum Abitur eingesetzt werden.

Jeweils am Vor- und Nachmittag führten die teilnehmenden Lehrkräfte in Kleingruppen Experimente durch, welche sie im Anschluss ihren Kollegen vorstellen durften. Der Vormittag stand unter der Thematik „Umwelt“ vom Wasserkreislauf über den Treibhauseffekt, die Müllvermeidung bis zu erneuerbaren Energien.

Am Nachmittag stand dann der Themenbereich „Gesundheit“ im Fokus. Versuche zu Zuckergehalt, Stoffwechsel, ph-Wert von Getränken, Fetten und der Haut als Sinnesorgan sowie Haut und Hygiene standen auf dem Programm. In lockerer Atmosphäre zeigten sich die Kollegen sehr interessiert und tauschten sich intensiv zu den einzelnen Themen aus.