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30. November 2018 - Vechta

Sieben Abzüge in der Chemie

Liebfrauenschule zeigt nach Umbau modernes Gesicht

Seit über drei Jahren unterzieht sich das kirchliche Gymnasium Liebfrauenschule einer umfangreichen Modernisierung. Über 3,2 Millionen Euro hatte der Kirchensteuerrat des Offizialatsbezirk Oldenburg dafür frei gegeben. Mit der Umgestaltung der EDV-Räume und des Chemietrakts ist nun einer der letzten großen Bauabschnitte fertig gestellt worden. Allein diese Maßnahme hat 350.000 Euro gekostet. Die Schule kann sich inzwischen mit einem modernen und hellen Ambiente präsentieren. Weihbischof Wilfried Theising weihte die neuen Räume jetzt ein.

Weihbischof segnet neue Räume
Weihbischof mit Chemieklasse

Weihbischof Wilfried Theising weihte den Chemietrakt im Beisein der Klasse 6b und ihrer Chemielehrerin Agnes Westendorf-Niemeijer (4.v.l.) ein. Im Hintergrund Lehrkräfte der Schule, in der Bildmitte im Hintergrund Schulleiter Johannes Funken, links neben ihm Uwe Kathmann, Vorstand der Schulstiftung St. Benedikt.

„Wir haben sieben gesicherte Abzüge für chemische Versuche“, erklärte Martin Ratermann dem Weihbischof. Dem Nichtfachmann möge das nicht viel sagen, doch vergleichbare Einrichtungen an anderen niedersächsischen Schulen kenne er nicht, sagte der Chemielehrer. Damit hätte die Liebfrauenschule in der weiten Umgebung ein Alleinstellungsmerkmal. Das Geld für die Modernisierung sei gut investiert, versicherte Schulleiter Oberstudiendirektor Johannes Funken seinem Gast. Naturwissenschaften hätten an seiner Schule einen sehr hohen Stellenwert. Mehrmals haben Schülerinnen hierin Preise bekommen.

Es sei vor einigen Jahren eine weise Entscheidung des Offizialates gewesen, die Schule von den Schwestern Unser Lieben Frau zu übernehmen, sagte Theising dem Kollegium bei einem Besuch im Lehrerzimmer. Für die Lehrkräfte sei es wichtig, in einer guten Umgebung arbeiten zu können. Investitionen in Schulen zeigten, welchen hohen Stellenwert die Bildung im kirchlichen Bewusstsein hätte, bedankte sich Uwe Kathmann, Vorstand der Schulstiftung St. Benedikt. Immerhin komme das Geld aus Kirchensteuermitteln. Die Arbeiten sind aber noch nicht alle fertig. Im kommenden Jahr, ergänzte er, sei die Sanierung der Biologie – und Informatikräume geplant.

Ludger Heuer