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28. März 2019 - Vechta

Viel Lob für Professionalität, Menschlichkeit und christliche Werte

BBS Marienhain feiert Fertigstellung der Umbauphase
Mit einem Gottesdienst und einem Festakt feierte die Berufsbildende Schule (BBS) Marienhain am vergangenen Samstag die Fertigstellung umfangreicher Renovierungsmaßnahmen. Unter den Gästen waren viele Schwestern Unser Lieben Frau, Vertreter anderer Schulen und Repräsentanten der Kirche und Politik.

Segnung der Kreuze

Weihbischof Wilfried Theising segnet im Gottesdienst die neuen Kreuze der Klassenzimmer

Segnung der Räume

Weihbischof Wilfried Theising segnet einzelne neue Räume der BBS Marienhain ein

Einsegnung der Räume
Eisegnung der Räume
Einsegnung der Räume
Tanzperformance der Schülerinnen

Tanzperformance der Schülerinnen

Festsaal

Blick in der Festsaal

Gruppenbild mit Weihbischof

Bürgermeister Helmut Gels, Provinzoberin Sr. Josefa Bergmann ULF, Schulleiter Hartmut Pille, Landrat Herbert Winkel, Uwe Kathmann (Vorstand Schulstiftung),Weihbischof Wilfried Theising, Heinrich Blömer (Schulstiftung) und Schülersprecherin Jennifer Siemer

Schulprojektchor

Schulprojektchor unter Leitung von Carlo Runneboom

Drei Jahre lang war die Ausbildungsstätte für sozialpädagogische, heilpädagogische und pflegerische Berufe bei laufendem Betrieb saniert worden. Der gesamte Klassentrakt präsentiert sich auf drei Etagen neu. 2,6 Mio. Euro hat die Maßnahme gekostet. Der größte Teil wurde aus Kirchensteuermitteln bezahlt. Mit 277.000 Euro beteiligte sich der Landkreis Vechta, knapp 25.000 Euro Zuschuss gab das Bundesumweltministerium für die Beleuchtung der Klassenräume.

In Ihrem Beruf sei es ganz entscheiden, den Menschen mit Liebe zu begegnen, sagte Weihbischof Wilfried Theising den Schülerinnen und Schülern im Gottesdienst in der Heilig-Geist Kirche. Auch wenn das nicht immer leicht sei. „Lassen Sie sich von der Liebe Gottes berühren und brennen Sie selbst für die Aufgabe, den Menschen zu helfen.“ Mit der Renovierung der Schule sei der Schulstiftung St. Benedikt ein großer Wurf gelungen. Dankbar wandte sich Theising an die zahlreichen Schwestern, unter ihnen auch Provinzoberin Sr. Josefa Bergmann ULF. „Sie haben sich aus der Trägerschaft der Schule verabschiedet, fühlen sich ihr aber noch sehr verbunden.“

Er sei gerne hier Schulleiter, begrüßte Oberstudiendirektor Hartmut Pille die Gäste zum Festakt in der Mehrzweckhalle. Dass Bildung für die Kirche Herzensanliegen sei, werde hier gelebt und umgesetzt. Mit ca. 600 Schülerinnen und Schüler biete die Schule mehr als doppelt so viele Plätze wie vor 25 Jahren. Doch da die hier ausgebildeten Berufsgruppen auf dem Arbeitsmarkt händeringend gesucht würden, müsse die 1964 eröffnete Schule vielleicht irgendwann noch einmal erweitert werden, meinte er mit Blick auf den Schulträger.

Die Schule sei wunderschön geworden, freute sich Uwe Kathmann, Vorstand der Schulstiftung St. Benedikt. Er bedankte sich bei Maria Riesenbeck, Architektin des Bischöflich Münsterschen Offizialats, für die gute Arbeit. Und er dankte vor allem den Kirchenmitgliedern, die mit ihren Steuern diese Investition ermöglicht hätten. Ausdrücklich bedankte er sich auch beim Landkreis und der Stadt Vechta. „Ohne ihre finanzielle und politische Unterstützung wäre die Übernahme der Schule 2012 nicht möglich gewesen“, sagte er zu Landrat Herbert Winkel und Bürgermeister Helmut Gels. Auch der Landkreis Cloppenburg, aus dessen Bereich ca. 120 Schüler/innen kämen, würde die Schule bezuschussen.

Ein großes Lob sprachen Landrat Winkel und Bürgermeister Gels der Schule aus. Ausdrücklich lobte Winkel die Integrationsarbeit der Schule. „Es ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler hier eine gute und christliche Ausbildung bekommen“. Gels bezog sich auf den Begriff der Vielfalt, den Schülerinnen zuvor in einer Tanzperformance auf der Bühne dargestellt hatten. Diese Vielfalt mache den Geist der Schule aus. Er habe große Hochachtung vor jungen Leuten, die sich den Anforderungen der hier gelehrten Berufe stellen und er sei stolz auf diese Schule in seiner Stadt. Die BBS sei eine herausragende Institution mit einem Höchstmaß an Professionalität, Christlichkeit und Menschlichkeit. Damit das so bleibe, sicherte er ihr auch weiterhin Unterstützung zu.

Es sei schön, Teil dieser Vielfalt zu sein, bekräftigte Schülersprecherin Jennifer Siemer. „Die Schule gibt uns den Raum, uns zu entfalten.“ Die Bauzeit sei zwar manchmal anstrengend gewesen, „aber im Gegensatz zu anderen öffentlichen Großbaustellen sind wir auch fertig geworden.“ Wie die Schule jetzt aussieht, davon konnte sich die Öffentlichkeit beim anschließenden Tag der Offenen Tür selbst ein Bild machen.

Ludger Heuer